getemed Medizin- und Informationstechnik AG

EU-Kommissions-Vizepräsident Jyrki Katainen in Deutschland

28.01.2015

Als Teil seiner Roadshow durch die EU besuchte am Donnerstag, 29. Januar 2015, der Kommissionsvizepräsident Jyrki Katainen die GETEMED AG. Gemeinsam mit Brandenburgs Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke und dem Vorstandsvorsitzenden der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB), Herrn Tillmann Stenger informierte er sich darüber, wie öffentliche Förderungen dazu beitragen können, innovative Medizintechnik zu entwickeln und Arbeitsplätze zu schaffen.

Herr Katainen testete live die Aufnahme seines EKG und weiterer Vitaldaten und die Übertragung in das Zentrum für Kardiovaskuläre Telemedizin der Charité. Von dort wurde Herr Prof. Dr. med. Friedrich Köhler per Videokonferenz zugeschaltet, der die Qualität der übertragenen Daten als sehr gut beurteilte.

Überzeugt von den dargestellten Möglichkeiten hob Herr Katainen hervor: „Das ist ein exzellentes Beispiel, wie neue Technologien helfen können, die Lebensqualität der Patienten, die Qualität der medizinischen Versorgung und die Produktivität des öffentlichen Gesundheitswesens zu erhöhen.“

Bei weiteren Gesprächen in Berlin und Frankfurt/Main hat Vizepräsident Katainen erläutert, warum die EU eine Investitionsoffensive braucht, woher das Geld kommt und worin investiert werden soll, wie Deutschland profitieren kann und wie private Investoren sich am neuen Europäischen Fonds für strategische Investitionen (EFSI) beteiligen können.

Ministerpräsident Woidke betonte bei dem Firmenbesuch: "GETEMED ist ein hervorragendes Beispiel für innovative Unternehmen in Brandenburg. Gerade in unserem Flächenland ist die medizinische Versorgung in den dünnbesiedelten Regionen eine große Herausforderung. Die Entwicklung von Telemedizin und Telemonitoring trägt dazu bei, dass Patienten lange Anfahrtswege erspart und die Lebensqualität auch in den ländlichen Regionen erhalten bleibt.“   

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter freuten sich sehr über den Besuch und die anerkennenden Worte. „ Es gibt in Deutschland etwa 1.200 produzierende Medizintechnikunternehmen und Sie sind ausgerechnet zu uns gekommen. Das macht uns wirklich stolz“ kommentierte der GETEMED Vorstand Michael Scherf.